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Drei schnelle ??? – Podcast mit Trelix

Im DSF ( Drei schnelle Fragezeichen ) Podcast stellen wir uns drei aufregende Fragen zu einem Thema rund um KI, …

Im DSF ( Drei schnelle Fragezeichen ) Podcast stellen wir uns drei aufregende Fragen zu einem Thema rund um KI, Design und Kunst. Wir, Felix und Tristan sind irgendwas zwischen Designer und Künstler und wir unterrichten. Das soll aber keine Seminar in MP3 Format sein, erhebt keinen Anspruch auf wissenschaftliche Korrektheit sondern soll dazu dienen einen agilen Austausch zu finden zu aktuellen Themen, zum Denken, Diskutieren anzuregen.

WAS IST MIT DER FANTASIE?

Coden ohne eine Zeile Code zu sehen oder zu verstehen? Entmündigung oder Empowerment? — Punchline: UNLEARN TO CODE — who knows C++ oder fortran today?
Übliche Bias Probleme / Verantworung / Nachhaltigkeit blabla >>> Agenten können auch nur das, was ein Mensch irgendwie mal gemacht hat… JEDE Ebene kommt mit Restriktionen – high levble / low level coding tools…
Was bedeutet das für die Gestaltung? MachbarkeitsFLip >>> Durch KI werden plötzlich viele Sachen machbar – und die Barriere der Umsetzung fällt. Worauf kommt es an? Auf FANTASIE?
Coden zu können ist Ermächtigend – braucht es das Deep Level?

BEAUTIFUL IS EXPENSIVE // EASY IS BORING

Coco Chanel zugeschrieben: „The best things in life are free. The second-best things are very, very expensive.“
„BEAUTIFUL IS EXPENSIVE“ –> Der Satz ist eine moderne, pragmatische Lebensweisheit, die besagt, dass Ästhetik und Qualität meist ihren Preis haben – sei es finanziell oder durch den Aufwand, der in Pflege, Kunst oder Handwerk steckt.
KI ist auch expensive – aber ist es dadurch beautiful? — was ist beautiful in der welt von KI, wo alles scheinbar reproduzierbar ist? expensive ist Arbeitskraft, Fantasie, Neue Idee, neue Perspektiven – ist das das neue BEAUTIFUL?

Alles was einfach herzustellen ist, hat einen wow Effekt zu beginn – wenn poplär, dann verliert der Reiz – wir suchen das komplexe, das „aufwändig zu machen“
siehe Vortrag SXSW —unten. super Punchline.

TOUCH THE UNTOUCHABLE

KI ist nicht anfassbar. Intelligenz oder Algorithmen kann man auch nicht anfassen. Trotzdem hinterlassen alle gravierende Spuren in unsere haptisch-real erfahrbaren Welt. Würden wir besser KI oder Digitaöität verstehen, wenn wir dasAnfassen könnten? Was würden wir dann in der Hand halten? Wie würde es sich verhalten?

WAS IST EIGENTLICH GESTALTUNG IN ’26?

Die große Gefahr besteht nicht darin, dass
KI Designer:innen ersetzt, sondern darin, 
dass diese einen banalen Designbegriff 
akzeptieren, der sie von KI ersetzbar macht.
Sollten wir uns daher nicht unbedingt der Qualität 
verschreiben und für sie eintreten?

Um die Gefahren von KI für die Gestaltung zu 
verstehen müssen wir verstehen wie KI funktioniert 
und lernen sie einzusetzen. Nur so können wir die 
Grenzen des Promptbaren erkennen und Lösungen entwickeln, die darüber hinaus gehen.

You can’t polish a turd and neither 
can you curate your way 
out of a pile of shit.

Wir haben ein Problem, wenn Gestaltung als
„magische Tätigkeit“ missverstanden wird. Prozesstransparenz ist etwas, das wir im 
Kontrast zu KI leicht herstellen können.

Als Menschen können wir gestenhaft gestalten,
dabei verbinden wir mehr als reines 
Fakten- oder Prozesswissen sondern 
agieren als individuelle, verkörperte Entitäten.

Nehmen wir an wir haben zwei in ihrer Erscheinung identische Artefakte, wovon eines menschengemacht 
und eines synthetisch erzeugt wurde. Gibt es einen Unterschied zwischen dem handwerklichen und dem
generierten?

Design ist nicht nur das Erschaffen von 
Artefakten, sondern das Sehen und Verstehen 
anderer Menschen. Diese beziehungsstiftende, zwischenmenschliche Dimension unserer Arbeit 
(vgl. Connective Labor*) kann KI zwar simulieren, 
aber nicht in gleichem Maße replizieren.

Wie kann KI unsere Arbeit bereichern, ohne 
unsere individuellen Qualitäten und Perspektiven
dabei einzuschränken? Gibt es emergente Ästhetik,
in der Technologie, die nur ein geschultes 
Auge erkennen und ein neugieriger Geist nutzbar 
machen kann?

Ob und inwiefern wir als Gestaltende ersetzbar sind 
ist vielleicht ein eitler und unbedeutender Gedanke,
wenn wir die Auswirkungen von KI auf die Demokratie
und unsere Gesellschaft betrachten.
Also Gestaler:innen haben wir die Fähigkeit und damit
die Verantwortung diese Effekte zu verstehen und 
zu vermitteln.